Holzgraben 1-3, Aachen

Parodontitis (Parodontose):

Behandlung in Aachen

Parodontitis – eine der verbreitesten entzündlichen Erkrankungen – bleibt zu häufig unbehandelt. Erkennen Sie die Vorzeichen wie Zahnfleischbluten und lassen Sie frühzeitig Ihre Zähne und das Zahnfleisch untersuchen, um aufwändigere Behandlungen zu vermeiden.

Die Zahnärzte am Klenkes sind Experten der Parodontologie und haben jahrelange Erfahrung in der Behandlung von Parodontitis. In unserer Praxis in Aachen schauen wir Ihnen gründlich in den Mund, klären Sie auf und beraten Sie selbstverständlich bestens zur Mundgesundheit.

Gleich Termin zur Vorsorge oder Parodontitis-Behandlung vereinbaren!

Was ist Parodontitis?

Als Parodontitis bezeichnet man entzündliche Veränderungen des Zahnfleischs. Solch eine Entzündung entwickelt sich häufig unbemerkt und schleichend über Jahre. Nicht entfernte Zahnbeläge (Plaque) verkalken und bilden Zahnstein, der sich immer tiefer unter das Zahnfleisch schiebt. Es entsteht eine Zahnfleischtasche. Das knöcherne Stützgewebe des Kiefers weicht durch diese tiefreichende Entzündung allmählich zurück. Unbehandelt reduziert sich der Halt der Zähne und schließlich werden die Zähne locker.

Die Parodontitis-Behandlung zielt darauf ab, die Entzündung zu bekämpfen. Im Frühstadium, wenn noch kein Knochenabbau erfolgt ist, heilt das Zahnfleisch nach der gründlichen mechanischen Plaque-Entfernung wieder ab. Dieser Zustand kann in den meisten Fällen durch richtige Zahnpflege und regelmäßige professionelle Zahnreinigung aufrechterhalten werden.

Der Ablauf einer Parodontitis bildlich dargestellt.

Was sind Symptome einer Parodontitis?

Als klassische Anzeichen einer Parodontitis gelten Zahnfleischbluten, Anschwellen des Zahnfleisches und häufig Mundgeruch. Das kann bei Rauchern durch die Veränderungen des Stoffwechsels im Zahnfleisch aber durchaus täuschen. Oder diese Zeichen treten erst auf, wenn die Entzündung schon relativ weit fortgeschritten ist. Wenn auch Sie unsicher sind, ob Ihr Zahnfleisch wirklich gesund ist, vereinbaren Sie gleich einen Untersuchungstermin! Wird die Zahnfleischerkrankung früh erkannt und behandelt, haben Sie gute Chancen, zeitlebens Ihre eigenen Zähne zu erhalten.

Wichtigste Symptome einer Parodontitis im Überblick:

  • Zahnfleischbluten
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Mundgeruch
  • Zahnlockerheit

Die wirksamste Prophylaxe, die Sie selbst gegen die Entstehung einer Parodontitis durchführen können, ist das regelmäßige zwei- bis dreiminütige Zähneputzen. Im Rahmen der regelmäßigen Professionellen Zahnreinigung werden Ihre Zähne zudem professionell auch in den versteckten Winkeln und Ecken gereinigt. Besonderen Wert legen wir darauf, Ihnen zu zeigen, mit welchen speziellen Hilfsmitteln Sie Ihre eigene Zahnpflege verbessern können. Jedes Gebiss ist einzigartig und braucht ganz individuelle Pflege.

Die Zahnärzte am Klenkes in Aachen sorgen sich um Ihre Zahnfleischgesundheit und schauen bei jeder Kontrolle ganz genau, ob bei Ihnen Zeichen einer Parodontitis vorliegen.

Zähneputzen gegen Parodontitis.

Parodontose oder Parodontitis – worin besteht der Unterschied?

Oft wird die Parodontitis auch als Parodontose bezeichnet. Ganz synonym lassen sich die Begriffe Parodontitis und Parodontose jedoch nicht verwenden.

Als Parodontose bezeichnet man Veränderungen des Zahnfleischs, die nicht auf einer Entzündung beruhen. Das ist zunächst schon mal positiv. Parodontose bezeichnet im wesentlichen Zahnfleischrückgang mit teilweiser Freilegung der Zahnwurzeln.

Die Ursachen können vielfältig sein:

  • Zahnfehlstellungen oder Zahnkippungen, wenn z.B. Zahnlücken nicht versorgt wurden
  • besonders zart ausgeprägtes Zahnfleischgewebe und falsche Zahnputztechnik
  • geringer genereller Rückgang des Zahnfleischs im Laufe des Lebens

Bei guter häuslicher Pflege, ergänzt durch die regelmäßige Professionelle Zahnreinigung, ist die Chance auf lebenslangen Zahnerhalt gut. Solange nicht andere Gründe für den Verlust von Zähnen in Betracht kommen. So kann man einer Parodontosebehandlung durch präventive Maßnahmen gut aus dem Weg gehen.

Häufige Begleiterscheinung des Zahnfleischrückgangs sind empfindliche Zahnhälse; sie reagieren auf Kälte, Wärme oder auch auf Berühren mit der Zahnbürste. Das tut zwar weh, ist aber nicht schlimm. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, der Empfindlichkeit der Zahnhälse entgegenzuwirken. In der Vorbeugung als auch in der Parodontosebehandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten, zu denen Ihre Zahnärzte am Klenkes Sie fachkundig beraten.

Wie behandelt man Parodontitis?

  1. Reinigung der Zahnwurzel

Je fortgeschrittener die Parodontitis ist und je tiefer die Zahnfleischtaschen schon sind, desto schwieriger wird die komplette Reinigung der Zahnwurzel von Plaque und Zahnstein. Die weitergehende Parodontitis-Behandlung besteht im Wesentlichen darin, unter Betäubung des Zahnfleischs eine Tiefenreinigung der Zahnwurzeln vorzunehmen. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob einwurzelige oder mehrwurzelige Zähne erkrankt sind. Als Fachleute für die Parodontitis-Behandlung beraten wir Sie ausführlich, welche Maßnahmen in Ihrem speziellen Fall angezeigt sind.

  1. Parodontitis-Nachbehandlung

Neben der peniblen häuslichen Zahnpflege wird nach der eigentlichen Parodontitisbehandlung die dauerhafte Nachsorge durch die sogenannte „Unterstützende Parodontitistherapie“ notwendig.

Die tiefreichende Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Hierbei kann auch nach der Behandlung das biologische Gleichgewicht zwischen Zähnen, Zahnfleisch, Speichel und Kieferknochen von der Natur kaum noch ohne zahnärztliche Unterstützung aufrechterhalten werden. Wird dies versäumt, wird die Erkrankung wieder aufflammen und es wird zu weiterem Knochenabbau und in der Folge zu Zahnverlusten kommen.

Die chronische Parodontitis steht in Zusammenhang mit anderen chronischen Stoffwechselerkrankungen wie dem Diabetes. Ist der Diabetes gut eingestellt, haben Sie gute Chancen, dass Ihr Zahnfleisch gesund bleibt. Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Parodontitis bestehen auch, sind aber noch Gegenstand weiterer medizinischer Forschung.

  1. Knochenaufbau im fortgeschrittenen Stadium

Eine tiefgehende Reinigung der Zahnfleischtaschen ist oft schon die Lösung bei einer aufkommenden Parodontitis. Kam es jedoch bereits zu Knochenabbau, wird die Behandlung aufwändiger. Im Rahmen der Parodontaltherapie muss dann Knochensubstanz rekonstruiert werden – dieses Vorgehen ist auch als Knochenaufbau bekannt. Zu Aufwand, Kosten und Ablauf beraten wir Sie gerne vor Ort ausführlich, sollte die Maßnahme des Knochenaufbaus nach Parodontitis bei Ihnen notwendig werden.

Paradigmenwechsel in der Parodontologie

Die Parodontitis-Therapie befindet sich augenblicklich in einem Wandel. Wurde vor Jahren noch versucht, jedwede Bakterie in der Mundhöhle zu eliminieren, ob mit antiseptischen Spülungen oder sogar Antibiotika, werden heute neue Wege beschritten. Ziel der Behandlung ist eine gesunde, ausgeglichene Mundflora. Das bakterielle Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bakterien gilt modernen Parodontologen als Grundlage für Entzündungsfreiheit in der Mundhöhle. Statt Antibiotika kommen eher Probiotika zum Einsatz. Wir beraten Sie gerne, wenn Sie mehr wissen möchten zum Paradigmenwechsel in der Parodontologie.

Über allem steht aber die regelmäßige Plaque-Entfernung zu Hause und in der Zahnarztpraxis. Vereinbaren Sie gleich Ihren Termin bei Ihrem Parodontologen in Aachen am Klenkes!